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Fitbit Flex und Fitbit One – Die Aktivitätstracker für den Alltag!

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Wir durften für euch den Aktivitätstracker Fitbit Flex und Fitbit One testen. Bekanntlich gibt es ja jetzt Auswahl auf dem Markt. Um es vorweg zunehme: das Fitbit Flex macht mir den ausgereiftesten Eindruck mit Liebe zum Detail.

Was ist das Fitbit Flex und Fitbit One?

Sie zeichnen mittels Bewegungssensors jede Bewegung oder auch Ruhephase z.b. Schlafphase auf. Entweder am Handgelenk (Armband) oder wie der Fitbit One mittels Klipp am Körper.

Was das Fitbit Flex bietet, zeigt eigentlich am besten das folgende Werbevideo:

 

 

Lieferumfang:

Der Lieferumfang des Fitbit Flex beinhaltet nebst Tracker einige praktische Accessoires. Auf dem Bild ist der eigentliche Tracker, das Hirn des Ganzen. Dieser wird mitels USB-Kabel geladen. Für die Auswertung dient der USB-Dongle. Wer Fitbit Flex wie ich am liebsten am Handgelenk trägt, hat die Möglichkeit sich für eine der beiden Armband-Größen zu entscheiden, je nachdem welches an sein Handgelenk passt. Der Tracker wird einfach in das Armband geschoben, eine pragmatische Lösung die funktioniert! Der Fitbit One Tracker hat nahezu das gleiche Zubehör, nur das noch ein Stoffarmband mitgeliefert wird, in das man den Tracker Nachts reinpacken kann um den Schlaf aufzuzeichnen. Ansonsten muss man den Fitbit One nur in den Kipp packen und anstecken oder einfach in die Hosentasche stecken.

 

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Fitbit Flex
Fitbit One
Fitbit One

Verarbeitung & Tragekomfort

Der kleine Fitbit Flex ist in einem Kunststoffgehäuse eingebettet und nach außen sind einzig die 3 Kontakte zum Laden und das minimalistische Punktedisplay sichtbar. Der Tracker ist aber stabil und gut verbaut und kann einfach in das Armband eingeführt werden. Das geschieht ganz easy und ohne großen Kraftaufwand. Der Tragekomfort ist super angenehm und stört nicht. Dank der zwei unterschiedlich großen Armbändern, ist für jeden die passenden Größe dabei. Die gesamte Elektronik befindet sich an der Handgelenk-Oberseite und somit ist das Band seitlich und unten sehr dünn und angenehm zu tragen! Positiv ist, das das Flex Armband wasserdicht ist. Der Fitbit One Tracker ist nicht Wasserdicht.

 

Einrichtung & Datenerfassung

Die Einrichtung geht ganz einfach über Smartphone oder Computer und ist selbsterklärend. Wer noch kein Fitbit Profil hat, kann sich ganz einfach eins erstellen: Usernamen wählen, Größe und Gewicht angeben und loslegen. Zusätzliche Kosten entstehen nicht. Wer schon die Vorgänger Fitbit Ultra und Fitbit Zip genutzt hat kann gleich loslegen. Die Datenerfassung geschieht beim Fitbit Flex / Fitbit One im Hintergrund, das iPhone kann die Daten sogar im Hintergrund abfragen und an Fitbit weiterreichen – klasse gemacht! Fitbit Flex zeichnet Schritte, Distanz, aktive Minuten, verbrannte Kalorien und den Schlaf auf. Der Fitbit One Tracker hat die gleichen Funktionen, kann aber zusätlich noch die Höhe (Etagen) aufzeichnen.

Das Flex im täglichen Gebrauch

Ich habe das Fitbit Flex zwei Wochen lang ohne Unterbrechung getragen um hier diese Test schreiben zu können. Hier meine Erfahrung, was mit dem Armband bzw. dem One alles geht.

Schrittzähler und die Community als Ansporn.

Die Grundfunktion aller dieser Fitnesstracker ist eigentlich der Schrittzähler, der fehlt natürlich auch im Fitbit Flex nicht! Dieser zählt nämlich munter den ganzen Tag die Schritte, daraus wird über die letzten 7 Tage immer eine Rangliste erstellt, auf der man sich mit “Fitbit-Freunden” messen kann. Die Fitbit Community ist mittlerweile recht groß, so dass man genügen User finde um sich mit ihnen zu messen. Das spornt extrem an, so dass man mal eine Bushaltestelle früher aussteigt oder nach Feierabend noch eine extra Runde mit dem Hund läuft, was dann noch mehr Spaß macht, wenn man damit seine Gesamtpunktzahl steigern kann!

Die Fitbit Flex Anzeige, welches auch durch das Armband sichtbar ist, zeigt den aktuellen Stand der täglichen Schritte mittels Leuchtdioden an, wobei ein Punkt für 2000 Schritte steht und man maximal deren 5 zur Verfügung hat. So hat man eine Grobübersicht – für die genauen Daten muss man dann Smartphone oder Computer zu Hand nehmen! Negativ ist mir hier aufgefallen, dass das Fitbit Flex keine Etagen (Höhe) zählt. Das kann nur das Fitbit One, welches mit einem richtigen Display ausgestattet ist.

Gewicht & Schlaf

Toll am Fitbit-Portal ist, dass dort alles verbunden ist was wichtig ist. Man kann dort seine Fitbit Aria Waage einbinden. So wird das Gewicht nach einer Messung auch ans Fitbit Portal übertragen, alles automatisch. Wer sein Gewicht reduzieren will, kann sich ein Ziel setzen und mit Fitbit den Erfolg überwachen.

Ganz praktisch finde ich das Schlafprotokoll, welches vom Fitbit Flex auch gleich erstellt wird. Dazu brauch man entweder, wenn man zu Bett geht, 3-mal schnell auf den Tracker tippen oder man stellt die Schlafenszeit in der App ein. So kann man sich einen Chart erstellen und sehen wie der Schlafrhythmus war, wann man sich bewegt hat und sieht so, mit welcher Effizienz man geschlafen hat! Bei dem Fitbit One muss man dann den Tracker in die mit gelieferte Tasche packen und sich diese ans Handgelenk machen.

Man kann sich übrigens auch einen “stummen Alarm” setzen lassen und das Flex weckt einem dann am Morgen mit leichten Vibrationen. Funktioniert super und man wird auf jeden Fall sanft geweckt.

Weitere Funktionen in der App

Man kann manuell sportliche Aktivitäten erfassen, dabei sind viele vordefinierte Aktivitäten in der Datenbank aus welchem man meist fündig wird. Daraus werden auch verbrannte Kalorien berechnet, was super ist wenn man sein Gewicht reduzieren möchte.

Weiter kann man seine Ernährung überwachen und erhält so einen Überblick, wie viele Kalorien man am Tag verbrannt hat und wie viele man sich zugeführt hat. Es ist auch möglich, die Menge an Wasser die man am Tag trinkt über die App aufzuzeichnen. Gehört ja eigentlich nicht mehr zum Tracker. Aber ich finde die Funktionen im Portal und in der App sehr hilfreich. Zusätzlich nutze ich persönlich noch die MyFitnessPal App. Diese zwei Portale ergänzen sich super.

Die App von Fitbit und MyFinessPal werden wir noch mal in einem extra Bericht vorstellen.

Einen Tipp noch zum Tracker: Den Akkustand kann man ganz einfach in der App angezeigt bekommen, weiter kann man im Portal einstellen, dass man eine Benachrichtigung via Email bekommt. Ganz praktisch! Der Akku hielt im Test 5 bis 6 Tage, danach musste der Tracker ans Ladegerät. War aber innerhalb von ca. 30 Minuten wieder voll. Bei dem Fitbit One sieht man den Akkustand auf dem Display, eine Benachrichtigung kann man trotzdem einstellen.

Fazit

Das Fitbit Flex Armband macht einen runden Eindruck und kann uns im Test voll überzeugen. Einziger Nachteil ist, dass das Armband keine Höhe (Etagen) zählt und dass es kein Display hat. Aber die App und das Webportal mit den verschiedenen Funktionen/ Informationen runden das Gesamtbild wieder ab. Dabei hat der Fitbit One Tracker ja ein Display und einen Höhenzähler, hier fehlt uns aber dann das Armband. Denn er ist nach dem Duschen oder sonstigen Sachen schnell mal vergessen wieder anzustecken. Oder das Schlimmste: wenn man ihn verliert. Also lieber Fitbit-Hersteller: bitte eine Tracker raus bringen der Fitbit One mit Flex vereint ;-). Wir wissen das es ihn schon gibt. Nämlich den Fitbit Fource – wann er hier in Deutschland erscheint wissen wir noch nicht. Wir hoffen nur dass er bald kommt.

Wir freuen uns auf Eure Kommentar, schreibt uns doch ob ihr auch schon Tracker benutzt und wie eure Erfahrungen damit sind.

Review Übersicht

Technik
Verarbeitung
Preis/Leistung

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2 Kommentare

  1. Guter Bericht, Danke dafür.
    Überlege mir ernsthaft so etwas zu zu legen.

    Vielleicht könnt Ihr beim nächsten Test eigene Bilder nutzen, kommt alles noch etwas besser rüber.

    Weiter so.

  2. Hallo!
    Habe seit gestern ein FitBit Flex.
    Bin für Anregungen und Hilfe als Anfaenger dankbar!

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